Pyramiden von Meroe – Sudan
Voruntersuchung und Zustandskartierung
Auftraggeber:
DAI Deutsches Archäologisches Institut, QMPS-DAI_Cooperation Project (Pyramiden Sudan)
Der Pyramidenstandort Meroe im Norden des Sudan gehört mit den noch erhaltenen Nordpyramiden von Begrawiya/ Meroe zu den bedeutensten Zeugnissen der meroitischen Zeit (ca. 300 v. – 300 n. Chr. entstanden)
Die Pyramiden des Nordfriedhofs präsentieren sich in sehr unterschiedlichen Erhaltungsformen und Gestalten. Teilweise ist die ursprüngliche Kubatur noch ablesbar, manche Bereiche von Bauten sind durch Teileinstürze deformiert, andere Bereiche sind nahezu komplett zerstört oder versandet. Generell ist die Bausubstanz und Statik der Gebäude in keinem guten Erhaltungszustand und architektonisches Gefüge sowie Statik sind gestört.
An Kapellenvorbau und Pyramidenkörper aus lokalen Sandsteinblöcken fanden Voruntersuchungen und Kartierungen zum Erhaltungszustand und zur Charakterisierung von Schadensbildern statt. Die Klassifizierung und Definition der vorgefundenen Phänomene erfolgte in Anlehnung an ICOMOS – Illustriertes Glossar der Verwitterungsformen von Naturstein.